Beschützt und geborgen in einem Unikat aus Ton

Künstlerurne Freiburg Irmgard Bausch
Urne Raku, Irmgard Bausch Freiburg

 

 

 

"Wie schön muß es erst im Himmel sein,

wenn er von außen schon so schön aussieht!"

 

                              Astrid Lindgren

 

 Aus Erde geformt  -  durch Feuer verwandelt  -  zur Erde zurück

 

Ich stelle von Hand aufgebaute Urnen in der alten japanischen Töpfertechnik "Raku" her. Raku bedeutet "Zuversicht und Freude", es ist ein Spiel der Elemente Erde, Feuer, Luft und Wasser und dem Plan des Menschen überlegen.

Raku schafft Objekte voller Glanz mit schwarzen Schatten.            

 

Über mehrere Millionen von Jahren reift Erde zu formbarem Ton, bis dieser von Menschenhand zu einem Gefäß gestaltet wird. Der Künstler übergibt es anschließend dem Feuer und holt es bei 950 Grad  glühend aus dem Ofen. Luft und Wasser schrecken es ab und bilden ein netzartiges Krakelee. In Sägemehl oder Laub fängt das Gefäß erneut Feuer.

Der Tanz der Flammen schafft ein Unikat mit schillernden Farben oder schwarzen Schatten, unverwechselbar wie jedes Leben.


Den verstorbenen Menschen in einem unverwechselbaren Unikat bewahrt und geborgen zu wissen, ist tröstlich.

 

Urnen - eine Auswahl  - tel. 0761/74425

Weitere Urnen sind vorrätig.   

Die bereits verkauften Urnen sind und bleiben Unikate. Ich kann aber auf Wunsch eine ähnliche Urne arbeiten.    

 

Gerne stelle ich auch eine Urne nach Ihren sehr persönlichen Vorstellungen her.

Ich benötige etwa 10 Tage, um eine neue Urne  für Sie zu arbeiten.

Preislich liegen sie zwischen 250 und 500 €.



Für den Verstorbenen ist die Urne die letzte Wohnung, für die Angehörigen bleibt sie der letzte Eindruck, der im Gedächtnis bleibt. 

Den verstorbenen Menschen in einem unverwechselbaren Unikat bewahrt und geborgen zu wissen, ist tröstlich.

Deshalb beantwortet sich die oft gestellte Frage: "Ist eine so besondere Urne nicht eigentlich zu schade zum Begraben?"  für mich von selbst.   

Aus der Erfahrung vieler Trauernder, die oft erschrocken über die geringe Größe und das leichte Gewicht industrieller Urnen sind, arbeite ich bewusst optisch größer wirkendere und etwas schwerere Urnen. Ich versuche, dem materiell  Wenigen, was vom geliebten Menschen bleibt, Würde, Raum und Gewicht zu verleihen.

 

Die abgebildeten Urnen sind sogenannte "Überurnen". In diese Schmuckurnen werden die genormten Aschenkapseln der Krematorien eingesetzt.In die kleinen Urnen können auch Seidenbeutel zur Aufnahme der Asche eingesetzt werden.

Alle Urnen haben Absenkbänder und sind mit feiner Lammwolle ausgekleidet. Hinsichtlich Größe und Beschaffenheit entsprechen sie den Bestimmungen. Der Raku-Niedrigbrand gewährleistet die vorgeschriebene Vergänglichkeit des Materials. Sie sind verrotbar. 

 

Da alle Urnen von Hand aufgebaut werden und anschließend den Flammen des Brandes ausgesetzt sind, ist es möglich, dass geringfügige "Verziehungen der Form" entstehen.Diese sind dann sichtbarer Ausdruck eines handgearbeiteten Unikats und kein Reklamatiosgrund.

 

Auch für Friedwälder und Baumfelder ist der Rakubrand geeignet. Ich brenne diese Urnen noch niedriger.  Der Brand bei höchstens 650°C gewährleistet sowohl die nötige Festigkeit als auch die vorgeschriebene Auflöslichkeit der Gefäße in kürzerer Zeit.

Urnen für den Ruheberg in Oberried bei Freiburg mit einem Durchmesser von 220 mm sind ebenfalls erhältlich.  

Preise auf Anfrage. 

 

Oder: 

Möchten Sie vielleicht  eine Urne selber herstellen oder durch Bemalen, Beschriften, Bekleben dekorieren? Mit Ihrem Partner könnten Sie vielleicht Ihre Partner- oder Familienurne kreieren. Durch dieses aktive schöpferische Tun könnte der Weg zu einem angstfreien offenen Umgang mit dem Thema Tod frei gemacht werden. Immer wurde dies bisher als  ein überaus heilsames Element eines  aktiven  Abschieds- und Trauerprozesses erlebt.

Schauen Sie sich meine  Seite "Urne-selbst-gestalten" an.

 

Gedanken zur Form

 

Für viele meiner Urnen wähle ich die Form des Samenkorns oder eines Eies. 

Von einer schmalen Basis ausgehend strebt die Form in harmonischem Schwung nach oben.  Das ´Unten´ gleicht dem ´Oben´, der ´Anfang´ mündet im ´Ende`  -  oder ist es gar umgekehrt ? 

 

Das Samenkorn wird in die Erde gelegt, damit es neue Frucht,

also neues Leben, bringt. Das Samenkorn ist ein Symbol des Absoluten, denn in ihm ist alles Leben potenziell vorhanden.

Es ist Symbol für den Anfang allen Lebens, der Wandlung und der Hoffnung auf Neubeginn.

 

In fast allen Kulturen lässt sich die tiefgreifende Symbolik des Eies bis weit in die Vergangenheit zurückverfolgen. 

An Ostern, dem ältesten und höchsten Fest des Christentums, spielt  bis heute das Ei eine besondere Rolle als Symbol der Auferstehung. Es ist Sinnbild für das Leben und die Fruchtbarkeit, aber auch Symbol für die Wiedergeburt und die Unendlichkeit.

Aber auch in anderen Kulturen und Religionen symbolisiert das Ei Neuanfang, Hoffnung und Wandlung.

Ob als "Weltenei" der Inder, nach deren Vorstellung ein goldenes Ei auf den Wassern der Urozeane schwamm, und aus dem Brahma, der Schöpfer der Welt, hervorkam, oder das "Weltenei", aus dem bei den Griechen der Gott Dionysos entsprang, von dem die Sterblichen wie die Unsterblichen abstammen. Antike Tempel des Jupiter sind oft mit langen Reihen von Ei-Ornamenten verziert.

 

Ich verstehe alle meine Urnen als Symbol der Hoffnung und des Neubeginns.

Sie tragen die Namen heller Sterne.

 

  

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Irmgard Bausch , April 2016